Nach der langen Pause seit dem Dezember galt es ein erstes Mal wieder Mannschaftskämpfe auf der Matte auszutragen. Der Waldstättercup diente zur Standortbestimmung und ermöglichte wichtige Kampfpraxis zu bekommen.
von Caroline Christen
Obwohl in diesem Jahr Willisau den Sieg vom Waldstätter-Cup nach Hause trug, konnte auch die Ringerriege Schattdorf viel profitieren. Dieses traditionelle Turnier in Horw ermöglicht den Mannschaften auch eine erste Formüberprüfung nach der langen Pause. Nach dem Ende der Mannschaftsmeisterschaft 2016 absolvierten lediglich Einzelsportler internationale sowie nationale Wettkämpfe. Umso wichtiger war es, als Team nach dem gemeinsamen Trainingslager, welches vor wenigen Wochen in Ungarn stattfand, seinen aktuellen Leistungsstand zu erfahren.
Gegen das Team aus Thalheim gewannen die Urner souverän. In den Kämpfen gegen die Kontrahenten aus Willisau, Einsiedeln und Sense mussten die Schattdorfer jedoch den Kürzeren ziehen und gingen als Verlierer von der Matte. Somit war bereits im Viertelfinale Schluss.
Die Ziele dieses Cups waren für die Ringerriege Schattdorf nicht für eine Topplatzierung ausgelegt. So wurde vielen jungen Ringern eine Chance gegeben, Erfahrungen auf nationalem Niveau zu sammeln und es wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, viele Kämpfe zu absolvieren.
Es wurde ersichtlich, dass die Schiene des Erfolges in die richtige Richtung zeigt. Bis zum Start der Mannschaftsmeisterschaft am 2. September 2017, wo der amtierende Schweizermeister Kriessern in Schattdorf gastiert, muss sich das Team von Marco Gisler jedoch noch den Feinschliff holen und Fehler ausmerzen.
Für die RRS im Einsatz standen:
Besse Kim, Dvorak Bence, Epp Lucas, Epp Ramon, Epp Sven, Epp Thomas, Epp Yannick, Lussi Luca, Gamma Sven, Imholz Stephan, Jauch Michael, Zgraggen Fabian
Coach: Marco Gisler