Gruppensieg und Finaleinzug mit zwei weiteren Siegen bestätigt

Auch in den letzten beiden Begegnungen gaben sich die Schattdorfer um Coach Mario Jauch keine Blösse und holten sich zwei deutliche Siege gegen Uzwil und Tuggen. Somit setzte sich die zweite Mannschaft mit ganzen sechs Punkten Abstand gegenüber dem Tabellenzweiten Kriessern ab.

Bericht: Caroline Bucher

Strahlende Gruppensieger
Hinten von links: Michael Epp, Nicola Alt, Leon Kempf
Vorne von links: Delia Gisler, Anja Epp, Lukas Tresch, Coach Mario Gisler

In zwei Gewichtsklassen konnten die Schattdorfer an diesem Wochenende keine Akteure stellen. Nichtsdestotrotz holten sie sich in den restlichen Kämpfen gegen das Tabellenschlusslicht Uzwil fast nahtlos Siege mit der Höchstpunktzahl. Anja Epp bodigte ihren Kontrahenten Tim Zürcher sang und klanglos mit 16 zu 0 Punkten und gewann frühzeitig durch technische Überlegenheit. Gleiches gelang auch Leon Kempf gegen Matti Eichmann (16:0). Lukas Tresch musste leider kampflos wieder von der Matte. Delia Gisler konnte gegen Adrian Rüegg zwar punkten, musste dem Uzwiler dann aber dennoch zum 2 zu 12 Punktesieg gratulieren. Nicola Alt setzte dem 16 zu 1 Punktevorsprung noch eins drauf und bezwang Beat Müller durch Schultersieg. Michael Epp konnte Hendrik Hofmann nach einem 13 zu 4 Punktevorsprung ebenfalls noch schultern. Das Endresultat lag bei 21 zu 11 Punkten zugunsten der Urner.

Im letzten Duell gegen Tuggen gelang den Schattdorfern ebenfalls eine top Leistung und sie bezwangen die Schwyzer mit 20 zu 13 Punkten. Erneut eröffnete Anja Epp das Schattdorfer Punktefeuerwerk. Sie lag mit 9 zu 6 Punkten in Führung und konnte Patrick Steiner gar noch mit einem Schultersieg bezwingen. Lukas Tresch bekam leider auch in diesem Kampf keinen Gegner zugeteilt und ging an diesem Wochenende erneut kampflos aus. Delia Gisler hatte gegen Jonas Steiner arg zu beissen und verlor nach einem 0 zu 12 Punkterückstand mit einer Schulterniederlage. Leon Kempf machte gegen Silvan Schwitter kurzen Prozess und liess sich als Schultersieger feiern. Nicola Alt bewies einmal mehr, wie wichtig er als Doppellizenzierter sowie Teamstütze ist und holte gegen Florian Kessler einen deutlichen Sieg durch technische Überlegenheit. Weitere vier Punkte kamen durch Michael Epp auf das Urnerkonto, welcher leider keinen Kontrahenten zugeteilt bekam. Auch in der sechsten und letzten Runde verteilten die Urner keine Geschenke und bestätigten ihre gute Form. Am 29. Oktober gilt es dann ernst und es kommt zur ersten Finalbegegnung gegen Willisau. Somit kommt es mit diesem Showdown zu einer Revanche vom letztjährigen Final, in welchem sich die Urner leider gegen die Luzerner Hinterländer geschlagen geben und mit der Silbermedaille begnügen mussten.