Folgt jetzt der zweite Streich?

Ringen NLA: Kriessern empfängt Schattdorf

In der Swiss Hutter League steht die zweite Runde vor der Tür. Nur zu gerne möchten die Urner den zweiten Erfolg einfahren.

von Ruedi Ammann

Während die Ringerriege Schattdorf vor wenigen Tagen den ersten Saisonsieg gegen Einsiedeln sicherstellte (22:15), verlor Kriessern in Willisau um Haaresbreite (17:19). In den Reihen der Ostschweizer wurden fünf Einsätze gewonnen (David Hungerbühler, Marc Dietsche, Sergiy Sirenko, Tobias Betschart, Damian Dietsche). «Dass es für uns gegen den Titelverteidiger gleich so daneben lief, war für die RS Kriessern etwas überraschend. Coach Hugo Dietsche vermochte seiner Truppe zwar kaum vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben, hielt aber fest, dass bei weitem noch nicht alles seinen Vorstellungen entsprach, bilanzierte der RSK-Chronist nach dem Misserfolg, um anzufügen: «Das ist kein Beinbruch, zeigt aber doch auf, dass bis im Dezember noch einiges an Arbeit auf die Rheintaler wartet, wollen sie den eigenen Ansprüchen gerecht werden.»

img_3658Noch ein langer Weg…
Wie ist die Befindlichkeit bei der Ringerriege Schattdorf nach dem Erfolg über Einsiedeln, wollte das «Urner Wochenblatt» beim Sportchef der RRS, Adrian Schuler wissen. Schuler: «Der Weg ist noch lang bis zum angestrebten Erreichen des Halbfinals. Wenn wir dorthin wollen, braucht es auch Punkte gegen die Favoriten.»
Offenbar sind im Lager der Schattdorfer alle Akteure fit. Der RRS-Sportchef: «Wir können aus dem Vollen schöpfen – alle sind für einen weiteren Effort img_1038bereit.» Die Aufstellung wird aus verständlichen Gründen noch unter Verschluss gehalten – die Taktik lässt grüssen.
Adrian Schuler weiter: «Kriessern zählt zu den klaren Meisterschaftsfavoriten. Die samstäglichen Gastgeber verfügen denn auch über ein Topkollektiv. Mit ihnen ist immer zu rechnen.»

Kriessern unter Zugzwang
Die Ostschweizer stehen nach der Niederlage in Willisau unter Zugzwang. RRS-Teamchef Michi Jauch: «Die RS Kriessern wird zweifellos Vollgas geben gegen uns. Die Rheintaler sind eine äusserst kämpferische Mannschaft und geben nie etwas verloren.»
Die Paradepferde der Gastgeber haben klingende Namen. Vorweg sind die auch international bestbekannten Graf, Dietsche und Hutter zu nennen, welche jederzeit in der Lage sind, einen Fight für ihr Kollektiv zu entscheiden. Anlässlich der zweiten NLA-Runde wird am Samstag, 17. September, in der Mehrzweckhalle Kirchweg gefightet. Kampfrichter Jean-Claude Zimmermann wird den Ring um 20 Uhr freigeben.